Wandbilder für die Küche: Das Auge isst mit Wandbilder für die Küche: Das Auge isst mit

Das Rezept für eine geschmackvolle Küche

Das Rezept für eine geschmackvolle Küche

Hoch frequentierte Food-Blogs, eine auf Nachhaltigkeit und Ästhetik ausgerichtete Esskultur und perfekt inszenierte Mahlzeiten auf Instagram zeigen, dass Essen unlängst zur Kunstform erhoben wurde. Dieses neue Verständnis von Genuss überträgt sich auch auf die Gestaltung der eigenen Küche. Nicht nur praktisch, sondern auch schön soll er sein, der heimische Kochbereich, der zu gemütlichen Sonntags-Frühstücken in Familie oder geselligen Abenden mit Freunden einlädt.

Doch wie gelingt das Menü für die perfekte Küche? Wir haben uns auf Trendsuche gemacht, geben euch die richtigen Zutaten an die Hand und zeigen, dass auch kleine Veränderungen das Salz in der Suppe sein können.

Grundzutaten

Die Essenz guten Geschmacks

Man nehme: 1 gesunde Portion Möbel, 3 Tropfen Farbe, 1 Prise Inspiration

Rustikal, romantischer Landhausstil oder doch lieber cleaner Industrie-Chic? Die Möglichkeiten der Küchengestaltung sind unglaublich vielseitig. Aber namhafte Blogs, Interior-Zeitungen oder Pinterest sind sich einig: Der Material-Trend geht weiterhin zu mehr Natürlichkeit. Marmor und Holz treffen dabei auf Rattan und Schiefer. Doch auch Arbeitsplatten aus Beton und metallische Fronten in angesagtem Rost-Look sind gern gesehen. Wenn du dich für einen Stil oder einen harmonischen Stilmix entschieden hast, kannst du deiner Küche mit wenigen Mitteln neuen Schwung verleihen.

Schon ein neuer Esstisch mit moderner Kork-Platte, eine liebevoll zusammengestellte Komposition unterschiedlicher Flohmarkt-Stühle oder eine frischere Wandfarbe können einen großen Unterschied machen. Aber auch eine andere Raumaufteilung oder neu lackierte Küchenfronten führen oft zu unerwarteten Aha-Momenten. Wem Ultra-Violet als Pantone Trendfarbe 2018 zu knallig ist, kann auf Pastell- oder Naturtöne wie Brombeere, Waldgrün und Rosenholz zurückgreifen, die dieses Jahr ihr großes Comeback feiern.

Einfach mal ausprobieren, bis alles al dente ist und keine Angst vor ungewöhnlichen Farb- und Materialkombinationen. Schließlich ist noch kein Meister(koch) vom Himmel gefallen.

 

Das Sahnehäubchen

Richtig abgeschmeckt

Man nehme: Eine Handvoll Poster, 4 Bund Pflanzen

Sind die Grundzutaten angerührt, geht es ans Eingemachte. Pflanzen und Poster oder Persönliches wie Reisesouvenirs und charmante Kinderzeichnungen geben jeder Küche das individuelle Etwas.

Humorvoll gestaltete Rezeptideen, moderne Stillleben oder abstrakte Appetitmacher von Carolin Löbbert: Küchenbilder verleihen kahlen Wänden oft die richtige Würze. Das geschmackliche Spektrum reicht dabei von fruchtig süß bis hin zu scharfzüngig, sorgt für Gesprächsstoff bei der nächsten Dinnerparty oder zaubert beim morgendlichen Kaffee ein Lächeln ins Gesicht. Ein Geheimtipp aus unserer Redaktion: Das vegane Duo von Eat this! setzt Radieschen und Co. zauberhaft in Szene. Saisonal und regional ist hier das Gebot der Stunde. Eine Devise, die den Nerv einer auf Nachhaltigkeit bedachten Food-Generation trifft und damit ganz im Trend liegt.

Für Foodies und Hobbyköche mit grünem Daumen bietet sich außerdem das Dekorieren mit Pflanzen an. Kleine Kräutergärten, Tomatenstauden, frische Schnittblumen oder Topfpflanzen bringen florales Leben in die Küche und nehmen ihr so den sterilen Charakter. Eine unkomplizierte und besonders effektive Art, deine Küche optisch aufzuwerten, die gleichzeitig Fantasie und Appetit anregt.

 

Küchendienst

Alles mit einem Abwasch

Man nehme: Das richtige Handwerkszeug, 5 Liter Spülwasser, 1 Portion Motivation

Nach jedem Kochen, Backen, Schlemmen folgt der unbeliebte Abwasch. Schließlich soll deine so schön zubereitete Küche nicht an Glanz und Charme verlieren und noch jahrelang erfreuen. Doch mit den richtigen Hilfsmitteln gehen selbst Putzen, Spülen und Aufräumen leicht von der Hand.

Das Olivenöl ist schon seit Tagen alle? Mann oder Kind drücken sich vor dem Abwasch? Für die Organisation der Küchenarbeit bieten sich Wandkalender an, in denen Termine kunstvoll vermerkt werden können. Sowohl typografische als auch florale Cover treffen den Nerv der Zeit und setzen bunte Akzente in den reduzierten Industrial- oder natürlichen Landhausküchen bekannter Interior-Blogger.

Und mit motivierenden Sprüchen versehene Tassen oder schön verzierte Teller werden hingebungsvoll und ohne Murren gepflegt und gehegt, liegen sie einem doch mehr am Herzen als die eintönigen Standardversionen der Studentenzeit.

Auch Küchenbilder in Form von spritzwassergeschützten Acryl-Drucken mit Strand- oder Waldmotiven können neuen Schwung in die lästige Küchenarbeit bringen. Über Spüle oder Herd angebracht sorgen sie für visuelle Anreize beim Scheuern und Polieren und laden zu kleinen Gedankenreisen ein.

Wer sich mit Schönem umgibt, will das Schöne auch erhalten – vielleicht liegt hier das Geheimnis der sauberen Küchen von Freunden und Familienmitgliedern, in denen wir (leicht neidisch) so viele angenehme Abende verbrachten. In diesem Sinne: Bon Appétit und viel Freude beim Zubereiten deiner ganz individuellen Traumküche.

 

Text: Ina Schulze

 
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