Bilderwand gestalten & Poster aufhängen

Deine neuen Lieblingsposter, gerahmte Prints und andere Kunstwerke an die Wand zu hängen ist nicht immer einfach. Du bist dir nicht sicher, wie du deine Bilder am besten in Szene setzt? Du möchtest sie ohne Rahmen oder Nägel aufhängen? Hier kommt unser Guide zum Bilder aufhängen.

Deine neuen Lieblingsposter, gerahmte Prints und andere Kunstwerke an die Wand zu hängen ist nicht immer einfach. Hier kommt unser Guide zum Bilder aufhängen.

Wissenswertes vor dem Start

1. Sammle Ideen
Es gibt nicht die eine ideale Art deine Bilder oder Poster aufzuhängen, also mach dir Gedanken über das Wo und Wie. Passt die Art der Hängung zum Raum? Passt es mit der Raumhöhe? Die Faustregel lautet: Bringe deine Kunstwerke circa 1,60 Meter über dem Boden an. Mehr Details zum Thema Höhe findest du hier.

 

2. Probier’s aus
Bevor zu zum Hammer greifst, starte einen ersten Versuch auf dem Boden. Sobald du dich für ein Layout entschieden hast, lass eine(n) Freund(in) zunächst die Poster an die Wand halten und mach dir noch einmal ein Bild davon.

3. Sicher ist sicher
Beim Bohren ist Sorgfalt angesagt. Ob Rohre oder elektrische Leitungen, du weißt nie, was hinter deinen Wänden lauern könnte. Am besten benutzt du einen Kabelindikator oder fragst deinen Vermieter nach Installationsplänen. Schalte stets den Strom ab, bevor du bohrst.

 

4. Rahmen oder nicht rahmen,
das ist hier die Frage! Die Auswahl reicht von eleganten Holzrahmen bis zu erschwinglicheren Kunststoffrahmen. Oder, du hängst deine Poster sogar rahmenlos. Schau dir das untenstehende Video an und entdecke 5 kreative Lösungen, die dein Budget schonen.

Welche Hängung ist für mich geeignet?

Du bist total hin und weg, denn du hast genau die Art Wandkunst gefunden, die dein Herz höher schlagen lässt. Doch wie kannst du das neue Lieblingsstück bestmöglich in Szene setzen? Hier sind deine Optionen im Überblick:




1. Du liebst den klassischen Stil?
Klare Linien, Symmetrie und Minimalismus sind für dich das Maß der Dinge? Dann probier's mal mit Augenschmeichlern wie dem strengen Raster oder der Reihenhängung.

 

2. Du magst es abenteuerlich?
Dein Zuhause ist ein geordnetes Chaos aus exzentrisch-schönen Fundstücken? Mit einer Rahmen-Collage, einem lockeren Raster oder einer Salonhängung kannst du deinem einzigartigen Stil Ausdruck verleihen.

 

3. Keine Lust auf Löcher?
Vielleicht möchtest du aus deinen schön verputzen Wänden keinen Schweizer Käse machen. Vielleicht hast du auch nur vergessen, wem du deine Bohrmaschine ausgeliehen hast. Ohne Nägel und Schrauben klappt’s mit dem Bilder aufhängen genauso gut! Entdecke 5 Ideen, deine Wandbilder ohne Nägel aufzuhängen!

Das strenge Raster

Das Raster kann eine angenehme Harmonie in deinem Raum erzeugen. Es ist eine tolle Lösung, wenn du mehrere Kunstwerke in der gleichen Größe hast.

So geht’s:
• Stell dir deine Bilderwand als Gesamtkunstwerk vor. Es ist das harmonische Ganze, das zählt!
• Nutze gleichfarbige Rahmen aus dem gleichen Material. Das gilt auch für die einzelnen Wandbilder – wähle ein Farbkonzept oder Thema als roten Faden.
• Lass zwischen jedem Design einen Abstand von 4–5 cm. Je größer die Arbeiten, desto größer können die Zwischenräume sein.

Insider-Tipp: Nimm dir eine Schnur oder einen Faden zur Hilfe, um die Poster vertikal auf eine Linie zu bringen. Bringe zunächst den oberen der zwei Nägel an. Befestige anschließend die Schnur mit einem kleinen Gewicht am Nagel. Schwerkraft sei Dank dehnt sich der Faden der Länge nach aus und zeigt dir, an welcher Stelle du den unteren Nagel platzieren solltest.

Die Reihenhängung

Du hast Poster in verschiedenen Größen? Keine Panik! Du kannst diese zum Beispiel horizontal in einer Reihe ausrichten.

So geht’s:
• Je nach Einrichtung und Raumgröße kannst du deine Prints auf Ober- oder Unterkante hängen oder sie an ihrer Mittelachse ausrichten – ganz wie du es magst!

Insider-Tipp: Warum nicht mit Bildern eine Geschichte erzählen? Indem du Typografie-Prints, farbenfrohe Illustrationen oder minimalistisch-geometrische Arbeiten kombinierst, kannst du deine Gäste auf eine künstlerische Reise schicken.

Die Salonhängung

Kennst du die Eremitage in Sankt Petersburg? Die Wände des Kunstmuseums sind von oben bis unten mit Gemälden gepflastert (“Art. Everywhere.” wörtlich genommen). Eine Hängung, die schon seit der Zarenzeit schwer angesagt ist. Warum? Weil du auf diese Art viele verschiedene Prints eng zusammenhängen und so die ganze Bandbreite deiner Sammlung präsentieren kannst.

So geht’s:
• Wirf die Grundregeln der Ästhetik über Bord und folge beim Bilder aufhängen einfach deiner Intuition. Schließlich bist du es, der/die jeden Tag den Anblick deiner Bilderwand genießen darf.
• Beginne in der Mitte und arbeite dich nach außen vor. So kannst du deine Wandgalerie nach und nach wachsen lassen und musst sie nicht jedes Mal neu gestalten, wenn ein neues Stück hinzukommt.
• Ordne deine Bilder auf dem Boden an, bevor du sie aufhängst. Sie nebeneinander zu legen ist der einzige Weg herauszufinden, ob sie zusammen passen – Probieren geht über Studieren!

Insider-Tipp: Stecke die Ränder deiner Galeriewand mit Kreppband ab, um beim Aufhängen im Rahmen zu bleiben. Damit die Ränder schön gerade sind, nutze eine Wasserwaage. Alternativ kannst du dir auch eine Wasserwaagen-App aufs Smartphone laden. Prüfe, ob deine Rahmen auf einer Linie mit dem Kreppband liegen und stelle so sicher, dass du sie gerade hängst.

Das lockere Raster

Du suchst einen Mittelweg zwischen strenger Symmetrie und kreativem Chaos? Probier’s doch mal mit dem lockeren Raster! Es besteht aus Prints in unterschiedlichen Größen, orientiert sich jedoch an einer Symmetrieachse.

So geht’s:
• Hänge zwei Reihen verschieden großer Prints so auf Kante, dass die sich nahe liegenden Kanten parallel sind. So kreierst du Einheit und Spannung.
• Oder platziere zwischen zwei solche Reihen eine Reihe gleich großer Prints, die quasi als Spiegelachse funktioniert. Diese kann horizontal oder vertikal verlaufen.

Insider-Tipp: Wenn du mehrere Prints zwischen zwei Fenstern hängen möchtest, ordne sie an der gleichen Senkrechten an. Mit Kunstwerken in verschiedenen Größen ist der Effekt einfach großartig!

Die Rahmen-Collage

Manchmal ist es gut, ein bisschen aus dem Rahmen zu fallen. Versuch’s doch mal mit einer Collage aus Kunstwerken an deiner Wand! Was die Rahmen-Collage von einer klassischen Salonhängung unterscheidet, ist die Nähe der Bilder zueinander und die Einheit der Designstile. Eine Collage ist besonders dann ein Hingucker, wenn deine Rahmen ähnliche Farben haben.

So geht’s:
• Wähle für deine Bilderwand Motive, die derselben Farbwelt oder einem bestimmten Stil angehören.
• Am besten die Bilder so aufhängen, dass sie sich berühren. Je enger sie aneinander liegen, desto größer ist der Effekt eines Gesamtkunstswerks.

Insider-Tipp: Bring die größeren Formate auf der rechten Seite an, statt sie links oder in der Mitte anzuordnen. So entsteht eine angenehme Balance, die dem Auge schmeichelt.

Bilder ohne Bohren anbringen

Lass den Bohrer in der Schublade, es ist Zeit für was Neues! Wir haben uns mit tesa® zusammengetan, um dir 5 Tipps zu zeigen, wie du deine gerahmten Bilder ohne Hämmern und Bohren aufhängst. Keine Schrauben, kein Stress – schau dir unser Tutorial an.

Welche ist die optimale Höhe?

Egal, für welche Hängung du dich am Ende entscheidest: Versuche immer, die Mitte deiner Kunstwerke auf Augenhöhe zu halten. Das kann je nach Rahmengröße und Wandhöhe variieren, aber die Faustregel lautet 1,60 Meter über dem Boden.

Wenn du mehrere Arbeiten in einem Raster hängst, behandle sie als Ganzes – ihre gemeinsame Mitte sollte sich auf 1,60 Metern Höhe befinden.

Allerdings kann sich dies von Wohnung zu Wohnung unterscheiden. Beziehe auch Möbel und andere Gegenstände in die Bilderwand mit ein – ein Fenster oder eine Tür kann dir genauso helfen, die richtige Höhe für deine Bilder zu finden. Dementsprechend kannst du deine Hängung noch feinabstimmen.

So einfach kann’s sein!

Die Rätsel des Bilder-Aufhängens sind hiermit gelöst. Von nun an steht weder Hammer, Bohrer noch der innere Schweinehund zwischen dir und deiner ganz persönlichen Galeriewand.

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