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7 kreative Möglichkeiten, Gedanken und Erinnerungen festzuhalten

7 kreative Möglichkeiten, Gedanken und Erinnerungen festzuhalten

Liebes Tagebuch,... In Kinder- und Jugendtagen zählten die geduldigen Büchlein zu unseren ständigen Begleitern. Doch auch im Erwachsenenalter lohnt es sich, seine Erfahrungen, Träume und Gedanken zwischen zwei Buchdeckeln festzuhalten. Folge den Beispielen berühmter Tagebuchschreiber wie Nelson Mandela und finde die Version, die am besten zu dir und deinen Lebensgewohnheiten passt.

Einfach mal Danke sagen

Wenn die Tagebuchführung noch Neuland für dich ist, bietet sich ein Dankbarkeitstagebuch an. Hier kannst du ein- bis zweimal pro Woche dokumentieren, für welche drei Dinge, Personen oder Erlebnisse du besonders dankbar bist – sei es das beruhigende Lächeln eines Kollegen während einer wichtigen Präsentation oder das Ergattern des letzten Sonntags-Brötchen in der Bäckerei nebenan. Praktizierst du diese Übung regelmäßig, wirst du dich wieder auf die kleinen Freuden des Alltags konzentrieren und eine positive Lebenseinstellung annehmen können. Unsere Motivationstagebücher sind hier die perfekten Begleiter auf dem Weg zu einer lebensbejahenden Sichtweise auf die Dinge.

Ein Satz pro Tag

Für die unter euch, die weniger Zeit und Muße haben, empfehlen wir, zunächst jeden Tag einen Satz in ein extra dafür angelegtes Notizbuch zu schreiben. Das wird nur wenige Minuten in Anspruch nehmen – so können selbst bekennende Schreibmuffel am Ball bleiben. Nach einem Jahr lassen sich dann die besten Momente der vergangenen 365 Tage nachlesen. Nicht wenige werden dabei feststellen, dass sie viel mehr erreicht haben, als sie gedacht hätten und das Leben sehr viel Schönes bereit hält.

Dein Leben in Bildern

Manchmal sagen Bilder mehr als 1000 Worte – das gilt auch für Tagebücher. Wenn du deine Gedanken und Ideen schwer ausformulieren kannst, halte sie einfach anhand von Skizzen und Zeichnungen fest. Bleistift, Marker oder doch Aquarellfarben? Bei der Gestaltung deines ganz persönlichen Bilderbuchs sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Wichtig hierbei: Die Überschrift nicht vergessen, damit du deine kleinen Kunstwerke später den jeweiligen Tagen und Situationen zuordnen und deine vergangenen Wochen Bild für Bild Revue passieren lassen kannst.

Raum für Träume

Du wachst oft auf und der letzte Traum hallt noch nach, aber du verstehst seine Bedeutung nicht? Höchste Zeit für ein Tagebuch, in dem du die Traumreisen der vergangenen Nacht jeden Morgen festhalten kannst. Damit das auch gelingt, hilft es, mit dem festen Wunsch ins Bett zu gehen, sich bewusst an seine Träume zu erinnern. Je mehr Aufmerksamkeit du ihnen zukommen lässt, desto größer sind hier die Erfolgsaussichten. Beginne damit, ein kleines Notizbuch oder ein Diktiergerät in Bettnähe aufzubewahren, damit du das Erlebte direkt nach dem Aufwachen dokumentieren kannst. Dann heißt es: Erstmal alles festhalten, ganz ohne es zu analysieren, bevor die Erinnerung verfliegt. Thematisch passende Motive wie das des “We Chose This Road My Dear”- oder Weltall-Notizhefts eignen sich dabei hervorragend für dein Traumtagebuch. Nach einigen Wochen oder Monaten werden dir in deinen Aufzeichnungen bestimmte Schemata und sich wiederholende Symbole oder Details auffallen, anhand derer du deine Träume analysieren und dich selbst viel besser kennenlernen kannst.

Reise-Memoiren

Wer im Alltag keine Zeit für regelmäßige Aufzeichnungen findet, kann sich im nächsten Urlaub zunächst an einem Reisetagebuch probieren. Vor Reisebeginn können hier gleich einer Roadmap Route, Reservierungen oder wichtige Gepäckstücke notiert werden. Während der Reise bietet das praktische Buch hingegen ausreichend Platz für Erlebtes, Eintrittskarten oder kleine Souvenirs. Auch Mitreisende können ihre schönsten Erlebnisse hier festhalten. Das Ergebnis? Ein buntes Konglomerat aus verschiedenen Perspektiven, Notizen und Zettelchen, das dich auch Jahre später noch in Urlaubserinnerungen schwelgen lässt.

So richtig Dampf ablassen

Manchmal wird dir alles zu viel und du willst deinen negativen Emotionen einfach mal Luft machen? Dann ist ein Schmoll-Tagebuch genau das Richtige für dich. Nimm dir Zeit, deine Wut, Sorgen oder Ängste aufzuschreiben. Wenn du das Geschriebene später noch einmal liest, kannst du es mit Abstand und aus einem anderen Blickwinkel betrachten. Hilfreich ist auch, sich vorzustellen, die Sorgen wären die einer geschätzten Person. Was würdest du ihr raten? Welche Lösung wäre naheliegend? Eine wunderbare Möglichkeit, negative Gefühle hinter sich zu lassen und Probleme konstruktiv anzugehen.

Kreative Freiheit

Der Klassiker unter den Tagebüchern: Das BuJo (Bullet Journal) ist ein Notizbuch mit leeren Seiten, die du ganz nach deinen Bedürfnissen individuell befüllen kannst. Tages- oder Wochenübersichten für Termine, To-Do-Listen, eine Spalte für Gedankenspiele, Skizzen oder die schönsten Erlebnisse des Tages – wie und womit das BuJo gefüttert wird, ist jedem selbst überlassen. Zu chaotisch? Wenn du dir direkt zu Beginn ein Gestaltungsprinzip mit Tabellen, Stichpunkten oder Icons überlegst, verlierst du nicht den Überblick. Und wenn du dich außerdem für ein liniertes oder kariertes Notizbuch entscheidest, bleiben deine Aufzeichnungen dank der Hilfslinien immer in Form.

Dankbarkeit zeigen oder Reiseerinnerungen festhalten, Blankoseiten oder Schreiben mit System: Entscheide dich für deine persönliche Version des Tagebuchs und teile deine Erfahrungen auf @juniqeartshop.


Finde dein Tagebuch

Text: Caroline Lacaille

Übersetzung: Ina Schulze

 
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