Anna Albertine Baronius alias Studio Nahili nahm uns mit auf eine Tour durch ihren Berliner Kiez, zeigte uns ihr Zuhause und ließ uns einen Blick in ihr Atelier werfen:

Hallo Anna, kannst du uns mehr über deinen Künstlernamen erzählen? Was bedeutet “Nahili” und inwiefern repräsentiert dich der Name?

Den Namen habe ich mir frei als Kind ausgedacht. Er sollte möglichst afrikanisch klingen, weil mich dieser Kontinent faszinierte. Bei der viel späteren Labelgründung habe ich mich daran erinnert und den Namen als passend befunden, weil die Faszination fürs Reisen und die Neugier auf Neues mich weiterhin begleitet. 

 

Warum bist du Designerin geworden, und wie war der Weg dorthin?

Es ging einfach noch nie ohne Kreativität und Gestaltung. Zur Ausbildung habe ich später Produktdesign studiert und in verschiedenen Büros in Valencia (Spanien) und Berlin gearbeitet, bevor ich mich selbstständig gemacht habe. Seitdem arbeite ich frei als Interior Stylistin und für mein Label mit Studio und Shop hier in Berlin.

Es gibt sieben Dinge, die wir schon immer mal über dich wissen wollten. Und zwar:

 

Deine Lieblingsfarbe? Überraschung: Weiß! Es strahlt so viel Ruhe und Kraft aus.

Dein Lieblingskiez? Der Wrangelkiez.

Dein liebster Ort in Berlin? Am Kanal.

Die leckerste Teesorte? Frische Gartenkräuter (leider noch nicht die selbst gezogenen).

Das Tool, mit dem du am liebsten arbeitest? Meine Kamera.

Deine Lieblingspflanze? Pilea – ich nenn sie aber lieber “Bommelbaum”.

Dein liebstes Design auf juniqe.de? “Endless Summer - Wind" und "Endless Summer - Water”. Sie verströmen garantiert immer Urlaubsgefühle.

 

Wir haben dich auf Instagram gestalkt und festgestellt: Deine Wohnung sieht immer aus wie aus dem Ei gepellt. Wie kriegst du das hin?

“Immer” ist ja relativ - Tatsächlich schaffe ich es nur vor Shootings gut aufzuräumen. Als Interior Stylistin und Fotografin habe ich natürlich auch ein Auge, was später auf dem Bild gut aussehen wird und räume das (auch für mich selbst) gern weg. Das kreative Chaos tobt dann einfach in den Schränken weiter.

 

Wie stellst du dir dein Leben in 30 Jahren vor?

Ganz ähnlich wie heute, ich mache hoffentlich genau das, was ich liebe. Ich hoffe vor allem, dass ein Leben in Frieden möglich sein wird und dass wir unsere Umwelt noch nicht komplett zerstört haben. Ansonsten habe ich ganz normale Wünsche, wie einen eigenen Garten (für den frischen Tee) und Familie und Freunde, die mich dort besuchen.

 

Danke, Anna!

 
 
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