Du saugst jeden Sonnenstrahl auf, den die Sonne durch das immer bunter, aber immer weniger werdende Laub wirft? Es ist vollkommen ok, wenn es dir schwerfällt, Abschied vom Sommer zu nehmen. Aber nur, weil die Flipflop-Saison ein Ende nimmt und es Zeit wird, Schals und Handschuhe zu entmotten, ist das kein Grund, in tiefe Trauer zu verfallen.

Der Herbst ist die perfekte Zeit fürs Innehalten, Resetten und Re-Fokussieren. Egal, ob du nach dem Sommerurlaub nun wieder zur Schule, an die Uni oder ins Büro gehst - es gibt so einiges, was den Herbst zu einer wahrhaft goldenen Jahreszeit macht. Wir haben fünf Tipps zusammengesammelt, mit denen du dem Herbstblues in diesem Jahr ein Schnippchen schlägst.

1. Werde aktiv gegen Aufschieberitis

Wir kennen das doch alle: Wenn die Tage langsam kürzer werden, schälen wir uns mit zunemend mehr Mühe aus dem Bett, um uns unserer schier endlos erscheinenden Erwachsenen-To-Do-Liste anzunehmen: Nach Feierabend schnell noch einkaufen gehen, zuhause die Waschmaschine ausräumen, trockene Wäsche vom Klappständer auf den "Gewaschen"-Berg verfrachten, Termine bei der Bank/beim Zahnarzt/beim Steuerberater ausmachen, Rechnungen bezahlen usw.

Lass unangenehme Aufgaben nicht erst bis kurz vor knapp anstehen, sondern kümmere dich zeitig darum und genieße so mehr Freiräume in deiner Freizeit. Es wird vielleicht nicht immer gelingen, aber in den meisten Fällen zahlt es sich aus, nicht immer bis fünf vor zwölf zu warten.

2. Zeig Social Media auch mal die kalte Schulter

Klar willst du auf dem Laufenden sein, was gerade in Insta-Land abgeht. Aber all die Apps, Facebook-Updates und anderen digitalen Ablenkungsherde verhindern, dass du die wahre Schönheit der goldenen Jahreszeit hautnah miterleben kannst. Statt also dauernd hinterm Bildschirm zu klemmen, unternimm öfter mal einen Spaziergang durch dein Viertel (oder auch durch eines, das du noch nicht kennst) und lass dich von der sich Tag für Tag mehr verändernden Natur verzaubern.

Widme dich einem Projekt, das du schon lange angehen wolltest oder beginne mit einem neuen Hobby, das du über den Winter auch drinnen ausüben kannst. Nur, weil du jetzt wieder öfter in gemütlichen Jogginghosen rumlaufen kannst, bedeutet das nicht, dass du auch schlechte Gewohnheiten wie sinnloses Rumhängen im Internet wieder überstreifen musst.

3. Suche dir praktische Helfer, die auch noch gut aussehen

Es macht so viel mehr Spaß, Dinge zu erledigen, wenn man die richtigen Werkzeuge und Accessoires dafür besitzt. Warum also nicht mit einem hübschen neuen Notizbuch mehr Struktur in deinen Alltag bringen? Schöne Stifte oder Washi-Tape helfen dir ebenfalls dabei, aus To-Do-Listen kreative Spaßprojekte zu machen.

 

4. Belebe deinen Arbeitsplatz mit Pflanzen

Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Pflanzen glücklich machen. Schaffe dir ein inspirierendes Arbeitsumfeld, indem du eine oder mehrere Zimmerpflanze an deinem Arbeitsplatz aufstellst. Der sieht damit nicht nur einladender aus, Pflanzen haben auch positive Auswirkungen auf dein Stresslevel.

Zudem sorgen sie für ein besseres Raumklima. Wenn du nicht gerade mit einem knallgrünen Daumen gesegnet bist, kannst du dir auch den stimmungsaufhellenden, ausgleichenden Effekt von Prints mit botanischen Motiven zunutze machen. Hol dir die Natur ins Haus!

5. Schaffe Platz für gute Einfälle

Hänge Wandbilder auf, die dich inspirieren und motivieren. Wenn du kaum eine Lücke in deinem Kalender findest, wähle beruhigende Prints, die dich daran erinnern, dann und wann einen Gang runter zu schalten. Mit Blick auf Palmen oder den Ozean arbeitet es sich gleich wesenlicht entspannter. Und wenn du das Gefühl hast, gerade einen Durchhänger zu haben, können Poster mit motivierenden Sprüchen Wunder wirken!

Egal, ob du eher der Typ voll eingespannter Multitasker oder tiefenenstpannter Prokrastinierer bist: Ein ordentlicher Arbeitsplatz macht dir das Leben leichter. Platz auf der Arbeitsfläche zu schaffen sorgt auch für mehr Klarheit im Kopf. Schöne Aufbewahrungsboxen oder individuell gestaltete Ordner helfen dir, das tägliche Chaos gar nicht erst entstehen zu lassen. Gute Einfälle haben so plötzlich viel freiere Bahn und gute Laune ist viel weniger kipp-gefährdet.

 
 
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